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Infoveranstaltung der UWG Ammerland zur AiA

20.11.2017

Der Kreisverband UWG Ammerland lud auf Anregung von Marlies Peters (UWG Rastede) alle Mitglieder der UWG Ortverbände zu einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, den 16.November im Ammerländer Hof ein.

Nach der Begrüßung durch unsere Vorsitzende Sylvia Bäcker, stellte Frau Higgen, Geschäftsführerin der AiA die Arbeit und Projekte der Arbeitsinitiative vor. Hierbei erhalten Arbeitslose die Möglichkeit, Ihre berufliche Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt vorzubereiten. In den Projekten können die Arbeitslosen ihre Kompetenzen unter Beweis stellen, haben die Gelegenheit neue berufliche Fähigkeiten zu erwerben und vertraute berufliche Kenntnisse zu aktualisieren. Diese Arbeitsgelegenheiten ermöglicht Ihnen einen gleitenden Einstieg ins Berufsleben. Ihre Bewerbungsbemühungen werden unterstützt, indem Sie ansprechende Bewerbungsunterlagen erhalten und neue berufliche Perspektiven vermittelt bekommen. Als Projekte wurden die „Schnüsterstuv“ und das „Cafe Schnüster“ in Westerstede, der „Soziale Möbeldienst“ und der „Fahrdienst“ sowie weitere Werkstätten vorgestellt.

Alle Teilnehmer dieser Informationsveranstaltung waren beeindruckt von der Vorstellung der Arbeitslosen Initiative Ammerland durch die Geschäftsführerin Frau Higgen und werden diese Initiative in Ihren Ortsverbänden unterstützen.

In diesem Zusammenhang berichtete Jürgen Köster UWG Bad Zwischenahn über das LEB-Werkstattprojekt auf dem Kösterhof in Ofen. Auf dem Kösterhof bietet die Ländliche Erwachsenbildung (LEB) im Auftrag des Jobcenters Ammerland sogenannte Arbeitsgelegenheiten (auch als bekannt als Ein-Euro-Jobs) in insgesamt sechs Werkstätten an. Der Fahrdienst für die 30 Frauen und Männer wird von der Arbeitslosen Initiative Ammerland übernommen.

Abschließend noch ein Hinweis auf folgende Veranstaltung:

In der Bauerndiele auf dem Kösterhof findet am kommenden Donnerstag, 23. November, von 10:30 Uhr bis 18 Uhr ein großer Adventsmarkt statt. Angeboten werden weihnachtliche Produkte aus Holzwerkstatt, Floristik und Nähwerkstatt. Die Hauswirtschaft bietet Waffeln, Bratwurst, Kuchen, Kaffee und Tee an.

NWZonline.de Region Ammerland Lokalsport

Sportstätten: UWG sieht Zukunft für Stadion

16.09.2017
  
Oft diskutiert, nie gelöst: Wie geht es mit dem Stadion in Bad Zwischenahn weiter?
Bild: Jochen Klein/www.moewenblick.de
Sportstätten
UWG sieht Zukunft für Stadion
Christian Korte
 
 
 
 
Die UWG sieht sich von Vereinen, Wirtschaftsverbänden und Hotelerie gestärkt. Sie erhofft sich positive Effekte für den Ort.

Bad Zwischenahn Die UWG Bad Zwischenahn hat sich Gedanken um die Zukunft des Stadions in Bad Zwischenahn gemacht. Obwohl die unabhängigen Wähler nach dem Austritt von Diethard Dehnert und Jan Hullmann nicht mehr im Rat der Gemeinde vertreten sind, möchten sie ihre Ideen einbringen und haben dazu in den vergangenen Wochen mit verschiedenen Sportvereinen, Hotelerie und dem Wirtschaftsforum gesprochen.

Dabei hätten sie durchaus positive Resonanz bekommen, berichten der Vorsitzende Stephan Nannen und sein Bruder Andre, bei der UWG zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit.

Im Gegensatz zu Dehnert und Hullmann, die sich unter ihrem neuen Namen „Die Zwischenahner“ zuletzt für eine Aufgabe des Stadions und eine Stärkung des Sport-Standortes Rostrup ausgesprochen hatten, plädiert die UWG für einen Ausbau des Stadions zum multifunktionellen Sportgelände.

Nach den UWG-Vorstellungen könnte die Sandbahn um den Fußballplatz aufgegeben, Flutlicht installiert und ein zweiter vollwertiger Fußballplatz angelegt werden. Eine Finnbahn und Plätze für Basketball und Beachvolleyball könnten – nach und nach – das Angebot ergänzen.

Mit seiner hervorragenden Lage, so die UWG, könne das Stadion sowohl das touristische Angebot als auch den Reha-Bereich bereichern und den Sportvereinen genug Platz für ihre Bedürfnisse liefern. Die Hotels in der Gemeinde könnten zum Beispiel bei Trainingslagern von Profi-Vereinen profitieren. Mit dem richtigen Angebot komme Bad Zwischenahn auch als Quartier für Mannschaften bei internationalen Turnieren – etwa bei der Fußball-Europameisterschaft 2020 in Frage.

Dass eine solche komplette Neugestaltung des Stadions eine Menge Geld kosten würde, weiß die UWG. Dieses Geld könnte die Gemeinde nach ihrer Vorstellung durch die Aufgabe und den Verkauf von Sportflächen in Rostrup erlösen. Den dortigen Standort auszubauen hält die UWG angesichts bereits jetzt aufkommender Konflikte zwischen Sportlern und Nachbarschaft für ausgeschlossen.

Auch den Vorschlag der „Zwischenahner“, an der Stelle des jetzigen Stadions bezahlbaren Wohnraum zu schaffen hält die UWG angesichts der Besitzverhältnisse – die Gemeinde hat die Flächen dort gepachtet – für unrealistisch. Allerdings, so Andre Nannen – müsse die Gemeinde in Vorleistung gehen. Und es müsse auch klar sein – nicht ein Verein alleine könne das Stadion auslasten. Die Gemeindeverwaltung müsse die Vereine an einen Tisch holen.

Ihre Ideen hat die UWG damit in die Diskussion gebracht – ob sich auch Unterstützung aus den Ratsfraktionen für diese Ideen bekommt, muss sich jetzt zeigen.