Bürgernah und kompetent: Der Kommunalpolitische Arbeitskreis 

Sprecher und Ansprechpartner des             Kommunalpolitischen Arbeitskreises

Herko Kriesten, geb. 01.05.1952 in Oldenburg, Beruf: 

Verwaltungsfachwirt, Email: herko-kriesten@uwg-badzwischenahn.de

Das aktuelle "Stadion" Konzept der UWG Bad Zwischenahn

Die aktuelle Situation stellt sich wie folgt dar:

 

  • Die Gemeinde verfügt über ein Stadion, das derzeit unzureichend genutzt wird. Die bekannten Gründe sind zum einen das fehlende Flutlicht, die für andere Sportarten störende Grasbahn, ein fehlendes Vereinsheim. Erschwerend hinzu kommt der Verkauf des Geländes des ehemaligen Lokals „Fröhlich“.
  • Des Weiteren steht der Gemeinde eine Sportanlage in Rostrup zur Verfügung. Diese Anlage hat auf zwei Plätzen Flutlicht, dass aufgrund von Anwohnerklagen auf einem Platz nur eingeschränkt genutzt werden kann. Diese Anlage hat ein Vereinsheim und insgesamt vier Fußballplätze, von dem einer nicht genutzt wird. 

 

Welche Argumente sprechen für den Standort „Stadion“?

 

Aus Sicht der UWG Bad Zwischenahn ist der Standort prinzipiell sehr vernünftig und städteplanerisch sehr gut gewählt. Die Anbindungen an die Umgehungsstraße sind gegeben, die fußläufige Distanz zum Bahnhof und zum Ortskern halten die Wege kurz. Die Verkehrsführung ist so angelegt, dass selbst bei einem sportlich oder kulturellen Großereignis mit 5.000 Besuchern keine schwerwiegende Beeinträchtigung des Verkehrs im Ortskern zu befürchten wäre. Die Parkfläche für so ein Ereignis wäre auf dem „Bruns Gelände“ gegeben.

 

Das Stadion ist gut angebunden an andere Sportanlagen, wie das Freibad und den Tennisplatz. Es ist gut erreichbar für Nutzer und Besucher.

 

Die Fläche befindet sich in einem „Gewerbe Mischgebiet“, was die Nutzung mit Geräusch- und Lichtemission deutlich toleranter gestaltet.

 

Der touristische Nutzen dieses Standortes gegenüber dem Standort „Rostrup“ ist schwer zu definieren, aber unbestreitbar vorhanden.

 

Eine „Bad“ Gemeinde sollte schon eine angemessene Sportanlage vorhalten.

 

Der Bekanntheitsgrad des Stadions ist über die Grenzen des Ammerlandes vorhanden (siehe Anfragen Trainingslager div. erstklassiger Fußballvereine in der Vergangenheit)

 

Möglichkeit der kulturellen Nutzung sind im derzeitigen Standort gegeben. Auch hier spricht das Gewerbemischgebiet für den Standort. Auch in diesem Fall ist die Ortsnähe von Vorteil.

 

Alles in allem ist ein spürbarer Vorteil für die Gastronomie, Hotellerie und den Einzelhandel zu erwarten.

 

 

Welche Argumente sprechen für den Standort „Rostrup“

 

Der Standort ist eine gemeindeeigene Fläche. Der Standort ist bereits als Fußballplatz in Nutzung.

Der Standort verfügt über ein funktionierendes Vereinsheim.

 

 

Welche Argumente sprechen gegen den Standort „Stadion“

 

Der Standort ist nicht Gemeindeeigentum, jedoch noch ca. 45 Jahre gepachtet. Durch Verhandlung mit dem Verpächter ist u.U. eine andere Nutzung der Fläche möglich, z.B. zum Bauland. Dazu müsste der derzeitige Pachtvertrag aufgelöst werden.

 

Was so eine Vertragsauflösung mit einer Restlaufzeit von 45 Jahren als Folgen haben könnte, vermag die UWG Bad Zwischenahn nicht zu sagen.

 

Die Fläche könnte attraktives Bauland darstellen (allerdings fällt die Annahme vom „bezahlbaren Wohnraum“ in dieser Lage von Bad Zwischenahn sehr schwer).

 

 

 

Welche Argumente sprechen gegen den Standort „Rostrup“

 

 

Die Fläche befindet sich in einem Wohngebiet und unterliegt somit strengeren Regeln.

Die infrastrukturelle Anbindung der Anlage ist erhöhten Anforderungen nicht gewachsen. Der Elmendorfer Damm ist eine schlecht ausgebaute Zuwegung. Ein Verkehrsabfluss am Segelflugplatz vorbei ist ebenfalls aufgrund der sehr schlechten Straße kaum möglich. Zudem führt der Weg sehr nahe am Hangar vorbei.

 

Der Verkehr muss auf die Westersteder Straße eingeleitet werden. Der Parkraum ist begrenzt.

 

Die Fläche müsste komplett neugestaltet werden. Eine multifunktionale Nutzung (z.B. Leichtathletik) ist derzeit nicht vorgesehen. Kulturelle Veranstaltungen sind aufgrund der Lage in einem Wohngebiet nicht möglich. Auch hier ist die Verkehrsführung ein großes Problem.

 

Die Erfahrung zeigt, dass es aus „emotionalen“ Gründen anderen Vereinen der Region schwerfällt, auf dem Platz des VfL Bad Zwischenahn zu trainieren, bzw. zu spielen.

 

 

Bedarf es überhaupt eines Stadions in Bad Zwischenahn?

 

Bei dieser Frage werden sich die Geister immer scheiden. Die UWG Bad Zwischenahn sieht in einem angemessenen Stadion eine gute Gelegenheit dem Kur- und Wirtschaftsstandort eine weitere, interessante Attraktion zu bieten. Eine Gemeinde mit über 20.000 Einwohnern und dem Anspruch auch für jüngere Menschen etwas zu tun, sollte diese Gelegenheit nutzen und eine multifunktionale Anlage zu bauen. Diese sollte mehrere Sportarten beherbergen und ggf. für Konzerte o.ä. Nutzbar sein.

 

Zudem gibt es erste Ideen und Gespräche zu einer gemeinsamen Nutzung durch mehrere Vereine im Umfeld. Diese könnte als ausgelagerte Leistungsmannschaft, z.B. Fußball, erfolgsorientiert agieren und so die Attraktivität nochmals steigern. Als Beispiel dient hier die sehr erfolgreiche Mannschaft der VSG Ammerland.

 

Kritiker werden die Möglichkeit einer Wohnraumbebauung anführen. Die damit verbundene Kostenreduzierung und Haushaltsentlastung sind sicher Fakt.

 

Jedoch lässt sich dieses Stadion nur einmal abreißen!

 

Danach ist dieser Standort für immer verloren. Die Gefahr von Kapitalanlagen in diesen Wohnungen ist nach Meinung der UWG Bad Zwischenahn sehr hoch. Diese Kapitalanlagen beinhalten Risiken. Die Wohnungen sind verkauft, stehen aber meist leer (siehe Am Delf oder Junicke Bauten).

 

Für ein im Angebot reichhaltiges Kurort – Portfolio hat dieses Stadion einen hohen Reiz.

 

 

Welche Sportarten kann man berücksichtigen?

 

In erster Linie ist nach wie vor Fußball der Breitensport, auch in unserer Region. Dazu sollte die Anlage auch eine gute Leichtathletikanlage bieten. Ein Multifunktionsfeld, an deren Enden z.B. Basketballkörbe stehen, sowie ein Beachvolleyballfeld würden moderne Impulse geben und könnten im Falle abflauenden Interesses der Nutzer mit geringen Aufwand umgebaut werden. Hier gibt es sicher intelligente Lösungen, die schon von anderen Städten und Gemeinden, bzw. Architekten entwickelt worden sind.  

 

Eine weitere Attraktion könnte eine Finn Bahn mit „Anschluss“ an der Rundweg ums Meer bieten. So würden Läufer auch hier gute Voraussetzungen vorfinden. 

 

Wie ist diese Idee umzusetzen und zu finanzieren?

 

Bei den meisten Ideen ist die Finanzierung das heikelste Thema. Bei einem Stadion Umbau könnte man allerdings verschiedene Faktoren berücksichtigen.

 

Zum einen ließe sich über einen Verkauf der Sportanlage Rostrup ein großer Teil der     Investitionssumme amortisieren. Hier sprechen wir von Bauland in einem Wohngebiet, dass hauptsächlich auch für Zwischenahner Bürger attraktiv ist.

 

Durch den recht hohen Eigenanteil, der sich durch diesen Verkauf generieren ließe, sind die Chancen auf verschiedene öffentliche Förderungen als erfolgversprechend anzusehen. Hier zu nennen wären Landesförderung, Toto Lotto Stiftung sowie EU Förderungen etc. Hierzu gibt es bereits einige Beispiele, wie so ein Projekt gefördert werden kann.

 

Förderungen und Unterstützungen aus der Wirtschaft. Ein so ambitioniertes Projekt hat immer auch einen gewissen Reiz für Wirtschaftsunternehmen. Durch Namensrechte, Sponsorenpools und ähnlichen Ideen ließe sich zusätzliches Geld generieren. Auch hier gibt es Beispiele und ggf. auch Agenturen oder Vermarkter, die gegen anteilige Provisionen diesen Bereich übernehmen könnten.

 

Als kleiner Teil, aber dennoch vorhanden, dienen die schon in den Haushalt der Gemeinde eingestellten Mittel für die Sanierung des Stadions (Flutlicht).

 

Durch den Verkauf Rostrup würde die Bewirtschaftung von zwei Anlagen wegfallen.

 

 

Um die Finanzierung übersichtlich zu gestalten, könnte das Vorhaben auch modular gestaltet werden und die Gemeinde wäre in der Lage bedarfsgerecht, nach und nach Plätze und Angebote hinzuzufügen.

 

 

 

Andre Nannen                                     UWG Bad Zwischenahn

Wir freuen uns auf Sie: Treffen der UWG am 26.07.17 19.30 Uhr

Die Themen:

 

- Nutzung des Stadions

- Intelligente Verkehrsführung

- allgemeines zur UWG Bad Zwischenahn

- offene Diskussion

 

Fordern Sie uns und nutzen Sie die Chance sich aktiv an der Politik zu beteiligen.

 ... UPDATE ... Einladung für den 14.06.2017 um 19.30 Uhr  

Veranstaltungsort: Nordwest Hotel Bad Zwischenahn, Am Rosenteich 1, Raum "Weser Ems" um 19.30 Uhr 

Der Kommunalpolitische Arbeitskreis lädt alle Mitglieder und interessierten Bürger zu einem Diskussionsabend ein.

 

Dieses Treffen soll in lockerer Atmosphäre stattfinden und verschiedene Themen der kommunalen Politik behandeln. Wir möchten diesen Abend gerne nutzen um ein Stimmungsbild der Bürger der Gemeinde einzufangen. Denn die UWG Bad Zwischenahn sieht sich hier in der Pflicht, nah am Bürger politische Prozesse in Gang zu setzen, zu hinterfragen und zu beeinflussen.

 

Gerne kann dieser Abned auch genutzt werden um sich über die neue Ausrichtung der UWG Bad Zwischenahn zu informieren.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch !

 

Der Veranstaltungsort wird in Kürze bekanntgegeben ....  

Kommunalpolitischer Arbeitskreis nimmt Arbeit auf

Nach einer konstituierenden Sitzung am 01.03.2017 hat der Kommunalpolitische Arbeitskreis der UWG nun die aktive Arbeit aufgenommen.

Ziel dieses Arbeitskreises ist es, sich um Themen in und um Bad Zwischenahn zu kümmern, die ein hohes Bürgerinteresse haben. Er soll den engen Kontakt zu den Menschen der Region erhalten und so den Bürgern die Möglichkeit zu geben, ihren „Sorgen und Nöten“ politisches Gehör zu verschaffen.

Dazu werden die Mitglieder des Kommunalpolitischen Arbeitskreises der UWG  bestrebt sein an Bürgerveranstaltungen teilzunehmen, um auch hier die Stimmungen aufzufangen. Darüber möchte der Arbeitskreis die Themen im Fokus behalten, die im Rahmen der Wahl 2016 propagiert wurden.

So haben gestern einige Mitglieder an der Versammlung der „Bürgerinitiative Bahnlärm“ teilgenommen. In dieser Veranstaltung wurden sehr intensiv die Probleme aufgezeigt, die auf unsere Gemeinde zukommen können und aller Wahrscheinlichkeit nach werden.

Ein Irrglaube ist hier, dass es sich nur „um Zugezogene“ handelt, die ihre Grundstücke “lärmsicher“ machen wollen. Im Gegenteil, die zu erwartende hohe Belastung der Strecke Leer – Oldenburg – Bremen ist eine schwere Hypothek für unseren Kurort.

Diverse Maßnahmen und Möglichkeiten wurden besprochen. Von der großen Lösung einer Trasse neben der geplanten A20, bis zu regionalen Lösungen, wie einem Tempolimit bei Nacht wurden diskutiert.

Ein lebhafter Abend, bei dem die Mitglieder der UWG sofort voll eingebunden waren und aktiv mitarbeiten konnten.

Auch in Zukunft wird der „KPA“ der UWG, auch in Zusammenarbeit mit der Fraktion der UWG die „brennenden“ Themen in und um Bad Zwischenahn anfassen.

Politik sollte vor allem ein Ziel verfolgen: die Anliegen unserer Bürgerinnen und Bürger zu hören und diese in unser Handeln einzugliedern. Als Volksvertreter werden wir gewählt, um die Demokratie in unserem Land zu unterstützen und zu stärken. Hierfür ist besonders eines wichtig: Politik muss transparent sein.

Aus diesem Grund freuen wir uns, Sie bei unserem Kommunalpolitischen Arbeitskreis begrüßen zu können. Wir wollen unabhängig von Fraktion und Ratsarbeit die Mitglieder und Bürger zu einem regelmäßigen, konstruktiven Meinungsausausch zu kommunalpolitischen Themen einladen und mit Ihnen über die Dinge sprechen, die Sie, die Bürger der Gemeinde, bewegen. Wir wollen durch diese gemeinsame Arbeit auch den Themen Gehör verschaffen, die (noch) nicht im Fokus der Gemeinderatsarbeit liegt.